Pläne für die Feiertage? Mittlerweile denke ich mir: Besser keine Pläne machen, dann werde ich sie nicht wieder über den Haufen werfen müssen. Das böse Wort mit C… will keiner mehr hören und jetzt steht auch noch Weihnachten auf der Kippe! Weihnachten! Meine absolute Lieblingszeit im Jahr. Kerzenschein, Glühwein, meine Liebsten um mich herum. Die kalte Jahreszeit nutzen, um näher zusammen zu rücken und sich auf das Wesentlich zu besinnen. Doch jetzt ist Abstand halten angesagt und Weihnachtsmärkte werden abgesagt. Doch was wäre, wenn das Wesentliche an Weihnachten nichts mit Plätzchen und Glühwein zu tun hätte? Wenn es nicht mal darauf ankäme, geliebten Menschen nahe zu sein?
Matthäus 1,23: „Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel[9] nennen“, was übersetzt ist: Gott mit uns.
Der Messias kommt auf die Welt! Er will uns ganz nah sein. Dagegen ist jede Pandemie machtlos.
Social Distancing betrifft uns alle. Auf unterschiedliche Arten und Weisen. Manche sind vielleicht dankbar für die Entschleunigung, andere fühlen sich einsam und trauern über verlorene Momente oder Möglichkeiten. Auch ich mache mir Sorgen darüber, ob ich meine Familie werde sehen können an Weihnachten. Doch dann frage ich mich wie es wäre, wenn ich diese spezielle Zeit vor Weihnachten, in der alles anders ist als sonst, nutzen würde um Gott näher zu kommen? Gottes Nähe auf eine neue Art erleben, ohne Ablenkungen. Gott wurde Mensch und kam in die Welt. Er ist hier und er sucht meine Nähe. Warum nicht darauf antworten und die Zeit nutzen um Gottesdienste zu besuchen, die nicht abgesagt sind? Oder in stillen Momenten das Gespräch mit Gott suchen und beten? Meine Erfahrung sagt mir, dass ich einen unerklärbaren, übernatürlichen und tiefen Frieden erlebe, immer wenn ich Zeit in Gottes Gegenwart verbringe.